Der Hecht (www.pixelio.de)

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Der Hecht

Der Hecht lebt in fließenden und stehenden Gewässern. Im Brackwasser der Ostsee kommt er bei Salzgehalten bis zu 10 ‰ vor. Der Hecht bevorzugt als Standfisch die pflanzenreichen Uferbereiche. Hier lauert dieser Raubfisch auf Beute. Ganz plötzlich schnellt er vor und sein großes, mit 700 Zähnen bewehrtes Maul schnappt zu. Größere Beutefische werden im Maul gedreht und mit dem Kopf voran geschluckt. Mitunter verschlingt das größere, bis zu 136 cm lange Hechtweibchen das kleinere, höchstens 90 cm lang werdende Männchen, das eben seinen Samen über ihre abgelaichten Eier gespritzt hat.

Von den Fischern wird der Hecht in vielen Gewässern gern gesehen, denn sein festes, weißes Fleisch ist wertvoller als das der Weißfische, und er sorgt dafür, dass diese nicht Überhand nehmen und verbutten, womit eine Massenvermehrung bei Kümmerwuchs gemeint ist. Der Hecht erbeutet ab einer Körperlänge von 4-5 cm Fische, wird mit 2-4 Jahren geschlechtsreif und kann über 30 Jahre alt werden.