Der Flussbarsch (© Katharina Mahrt)

Der Flussbarsch

Der Flussbarsch (www.pixelio.de)

Der Flussbarsch

Der weit verbreitet vorkommende Flussbarsch verträgt Brackwasser gut. Entlang der Ostseeküste wächst dieser Süßwasserfisch besonders schnell. In den meisten Flüssen und Seen ist der Flussbarsch normalwüchsig, in nährstoffreichen Gewässern neigt er allerdings bei Massenvermehrung zu Kümmerwuchs. Sieht man im flachen Wasser Fische schwimmen, so fällt der Flussbarsch wegen seiner charakteristischen dunklen Querbinden sofort auf. Das Fleisch dieses bis zu 58 cm groß werdenden Raubfisches ist fest, grätenarm und schmackhaft.

In einem Alter von 2-4 Jahren, ab 10-20 cm Länge, wird der ein Höchstalter von 28 Jahren erreichende Flussbarsch geschlechtsreif. Aus dem Brackwasser schwimmen die laichreifen Flussbarsche scharenweise in Süßwasserzuflüsse. Im flachen Wasser legt das Weibchen seine in Schleim eingebetteten Eier in bis zu 1 m langen, netzartigen Laichbändern an Wasserpflanzen, versunkenen Ästen und Steinen ab. Während der Ablage besamen mehrere Männchen das Laichband. Aus den Eiern schlüpfen in Abhängigkeit von der Wassertemperatur nach 8-21 Tagen die 5-6 mm langen Larven.