frisch gefangene Scholle oder Goldbutt (Geobytes)

moderner Netzholer beim Buttfang (Geobytes)

auf Fangfahrt mit Fischer Rönnau (Geobytes)

auf Fangfahrt mit Fischer Rönnau (Geobytes)

auf Fangfahrt mit Fischer Rönnau (Geobytes)

auf Fangfahrt mit Fischer Rönnau (Geobytes)

fangfrische Scholle (Geobytes)

Fischer Meyer aus Kalifornien inspiziert den Fang (Geobytes)

fangfrische Scholle im Waschgang (Geobytes)

Buttverkauf in Wendtorf (Geobytes)

Buttverkauf in Wendtorf (Geobytes)

Buttverkauf in Wendtorf (Geobytes)

Die Scholle

Die bis zu 100 cm lang und 50 Jahre alt werdende, an der Ostseeküste Goldbutt genannte Scholle ist ein wertvoller Speisefisch. Ab Mitte Sommer ist sie bis zur Laichzeit, die sich von Januar bis Mai erstreckt, dickfleischig. Dass „Maischollen“ kulinarisch etwas Besonderes sein sollen, ist ein sich hartnäckig behauptendes Märchen: eine Erfindung des Fischhandels. Denn im Frühjahr haben sich die Schollen von Laichwanderung und Laichgeschäft noch nicht wieder erholt, so dass „Maischollen“ dünn und mager sind.

Die Scholle lebt als Friedfisch in Scharen auf Sand- und Tongrund von der Strandzone bis in ca. 200 m Tiefe. Im Laichgebiet muss der Salzgehalt über 10 ‰ betragen, da die Eier sonst absinken und verderben. So liegen die Laichplätze in der südlichen Nordsee in 20-40 m, in der westlichen Ostsee in 60-90 m Tiefe. Die zunächst frei schwimmenden, symmetrischen Larven wandeln sich mit 10-15 mm Länge zum bodengebundenen Plattfisch um.