verhältnismäßig üppige Makrele

Fischer Kruse und Gehilfe auf ufernaher Fangfahrt

Fischer Kruse und Gehilfe auf ufernaher Fangfahrt

Fischer Kruse hat Makrelen gefangen

Die Makrele

Die Makrele gilt als der eleganteste Speisefisch in diesen Gewässern. Die langgezogene Stromlinienform und die verhältnismäßig große Schwanzflosse geben ihr eine dynamische Gestalt. Sie besitzt als einer der wenigen Fische keine Schwimmblase, muss also durch ständige Bewegung für Auftrieb sorgen. So ist das Fleisch stark durchblutet und bei fangfrischen Exemplaren rosa eingefärbt. Die Makrele ist vor allem im Herbst sehr schmackhaft, enthält dabei große Mengen Omega-3-Fettsäuren und die Vitamine D und B12. In dieser Zeit stärkt sie sich für die Winterruhe, im Frühjahr ist sie hingegen eher mager.

Makrelen halten sich in Schwärmen nahe der Wasseroberfläche auf, ernähren sich im Frühjahr von Plankton und nach dem Laichen im späten Frühjahr von Sprotten, Sandaalen und Kleinheringen. Gefischt wird die Makrele mit Schleppnetzen, an einigen Orten kommen auch Ring- und Strandwaden zum Einsatz. Bei den Römern galten ihre Innereien übrigens als Potenzmittel, das als Gewürz verwendet wurde.