Die große Maräne (© Katharina Mahrt)

Die große Maräne

Die grosse Maräne

Die Große Maräne der nordeuropäischen Seen wird in Gewässern der Alpen Renke oder Felchen genannt und in ihrer Wanderform je nach Verbreitungsgebiet Nordsee- oder Ostseeschnäpel. Durchaus weit verbreitet, besiedelt sie größere, tiefe, kühle, auch im Tiefenwasser sauerstoffreiche Seen, im Norden zusätzlich saubere, naturbelassene Flüsse. Die Große Maräne kommt in vielen Formen vor, und in Fachkreisen ist die Diskussion der Artzuordnungen noch nicht abgeschlossen. Manche Formen dieses Friedfisches haben sich auf Bodennahrung spezialisiert, andere bevorzugen Zooplankton. Neben frohwüchsigen Formen gibt es eher schlechtwüchsige. Ein großer Fisch dieser Art wiegt mit 79 cm Länge 5,25 kg.

Allen Großen Maränen, Renken, Felchen, Schnäpeln gemeinsam ist ihr grätenarmes, feines, wohlschmeckendes Fleisch. Sie lässt sich vielseitig zubereiten, zum Beispiel Dünsten, Braten oder Räuchern. Insofern ist diese hauptsächlich mit Netzen zu fangende Fischgattung fischereiwirtschaftlich wertvoll.