der Lachs ist selten geworden (Geobytes)

Der Lachs

Der Atlantische Lachs hat in diesen Gewässern einen beinahe mystischen Charakter, so selten ist er geworden. Verantwortlich dafür sind auch die Bewirtschaftung der Flüsse, ihre Verschmutzung und die unüberwindbaren Barrieren, die ihn von seinen Laichplätzen fernhalten. Küstenfischer haben ihn noch ganz vereinzelt im Angebot, die Exemplare im Supermarkt und im Restaurant hingegen kommen beinahe ausnahmslos aus Aquakulturen.

Sofern möglich, legt der wilde Lachs zum Laichen mitunter tausende Kilometer flussaufwärts zurück. Sein Nachwuchs verbringt die ersten Lebensjahre an seinem Geburtsort. Erst dann zieht er Richtung Meer, gewöhnt sich in der Flussmündung an das Salz und erhält sein silbriges Äußeres. Im Meer hält sich der Lachs meist nahe der Wasseroberfläche auf, wo er vor allem Sprotten, Heringen und Krebsen nachstellt. In hiesigen Gewässern spielen die Krebse eine eher kleine Rolle bei der Nahrungsaufnahme, daher bleibt das Rosa des Fleisches blasser als bei seinen Artgenossen im Atlantik.