Hinweis auf den Fischereiplatz in Schönberger Strand (GeoBytes)

Fischer Kruse und Gehilfe auf ufernaher Fangfahrt (GeoBytes)

Fischer Kruse und Gehilfe auf ufernaher Fangfahrt (GeoBytes)

Fischer Kruse und Gehilfe auf ufernaher Fangfahrt (GeoBytes)

Fischer Kruse hat Makrelen gefangen (GeoBytes)

Fischer Kruse hat Makrelen gefangen (GeoBytes)

Sicherung des Fischerbootes am Schönberger Strand (GeoBytes)

Fischerboote am Schönberger Strand (GeoBytes)

Die Fischerei an den Küsten der Probstei hat immer eine wirtschaftlich kleine Rolle gespielt. Die Uferzonen waren Wind und Meer schutzlos ausgeliefert und das Anlanden des Fangs am Strand war aufwändig und risikoreich. Die wenigen Fischer in Schönberger Strand und Umgebung wollten das ändern und gründeten Ende des 19. Jahrhunderts einen Fischereiverein. Dieser sollte auch den Bau eines Schutzhafens in die Wege leiten. Schönberger Strand war zu dieser Zeit bereits ein beliebter Erholungsort. So wurde 1912 kein Hafen, aber eine Seebrücke eröffnet.

Früher wurde vor Schönberger Strand mit Ruderbooten aus Eiche gefischt. Langleinen mit oftmals mehreren hundert Angelhaken und bis zu 200 Meter lange Strandwaden dienten dabei als Fanggeschirr. Als die Kähne Motoren bekamen, wurde die Schleppnetzfischerei möglich. Heute fangen die Fischer mit den kleinen Booten vor allem Fischdelikatessen wie Lachs, Makrele und Hering. Die Seebrücke fiel bereits 1914 dem Krieg zum Opfer, wurde jedoch 2001 wiedererrichtet.