Blick auf Laboe mit dem Hafen im Vordergrund (GeoBytes)

Blick auf Laboe mit dem Hafen im Vordergrund (GeoBytes)

Fischkutter im Laboer Hafen (GeoBytes)

Fischerboote im Laboer Hafen (GeoBytes)

die Fischerhütten auf der Nordmole des alten Gewerbehafens (GeoBytes)

die Fischerhütten auf der Nordmole des alten Gewerbehafens (GeoBytes)

die Fischerhütten auf der Nordmole des alten Gewerbehafens (GeoBytes)

Freizeit im Laboer Hafen (GeoBytes)

Es hat immer Fischer gegeben in Laboe. Ende des 19. Jahrhunderts lag hier sogar das Zentrum der Wadenfischerei im Kieler Raum. Waden nannte man die Zugnetze, die am Fangplatz zwischen zwei Booten ausgelegt und mit der Hand wieder eingeholt wurden. Vor 1850 erschwerten das seichte Ufer und die unzähligen Sturmfluten am Ausgang der Kieler Förde die Fischerei. Nach dem Bau des Schutzhafens wurde Laboe auch ein wichtiger Warenumschlagplatz für das Probsteier Hinterland.

Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts gewann der Tourismus stark an Bedeutung. Laboe wurde ein beliebtes Ostseebad und der Fährverkehr beistimmte das Hafenbild. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es noch einen kräftigen Aufschwung in der Küstenfischerei, spätestens in den Siebzigern war jedoch auch diese Ära vorbei. Heute landen an der Pier noch zwei Vollerwerbsfischer ihren Fang an. An der Bunkerstation direkt gegenüber startet übrigens die Meeresbiologische Station Laboe ihre Ausfahrten mit der „MS Sagitta“.