Der Fischkutter der Fischerfamilie Meyer aus Kalifornien (GeoBytes)

Der Fischkutter der Fischerfamilie Meyer aus Kalifornien (GeoBytes)

Der Fischkutter der Fischerfamilie Meyer aus Kalifornien (GeoBytes)

Fangfrischer Butt im Waschgang von Fischer Erik Meyer (GeoBytes)

Jan Meyer inspiziert den Fang (GeoBytes)

Erik Meyer inspiziert zwei frisch gefangene Dorsche (GeoBytes)

In Kalifornien ist der Fischfang ein beschwerliches Unterfangen. Die Küste der Probstei ist an dieser Stelle besonders ungünstigen Winden und Strömungen ausgesetzt und ein Schutzhafen hinter dem Deich war politisch nie durchsetzbar. Im Hinterland hatten stets die Bauern das letzte Wort. So werden die kleinen Fischerboote noch heute mit Winden auf den Strandstreifen gezogen, früher benutzte man sogenannte Taillen, also Flaschenzüge. Für die weit größeren Quasen wurden Pferde eingesetzt.

Wie Kalifornien zu seinem Namen kam, ist nicht hinreichend geklärt. Eine von vielen recht abenteuerlichen Varianten der Geschichte erzählen sich die hiesigen Fischer. Demnach sind im 18. Jahrhundert einige ihrer Vorfahren nach Übersee ausgewandert. Um den Verlust zu mildern, blieb den Zurückgelassenen nur, ihrem Küstenstreifen einen möglichst verheißungsvollen Namen zu geben. Mittlerweile ist jedoch auch dieses Kalifornien selbst ein beliebtes Reiseziel.