Fischanlandung und Verkauf in Lippe (GeoBytes)

Fischanlandung und Verkauf in Lippe (GeoBytes)

Fischanlandung und Verkauf in Lippe (GeoBytes)

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts konnten in Hohwacht noch rund 20 Familien vom Fischfang leben. Der Fang, vorwiegend Aal, Hering und Butt, wurde bis nach Kiel direkt vermarktet. Auf dem Rückweg wurden Waren des täglichen Bedarfs transportiert. Die Originale der heutigen Fischerhütten existierten bis in die späten sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Sie waren meist schwarz geteerte Flachdachkonstruktionen, in denen die Fischer in den Sommermonaten sogar lebten.

Später wurden die Hütten umgestaltet. Das seicht auslaufende Ufer war auch für kleine Boote zu flach geworden und eignete sich irgendwann besser zum Baden, als zum Anlanden von Fisch. Hauptberuflich gefischt wird heute nur noch von Lippe aus, zwei Kilometer nördlich von Hohwacht. Hier entwässern der Große Binnensee und die Kossau in die Ostsee und bilden einen geschützten Hafen, der in den Siebzigern zur Marina ausgebaut wurde. Lippe gehört zum Gut Waterneverstorf.