Fischverkauf am Möltenorter Fischereihafen (GeoBytes)

Skulptur „der Angler“ von Karin Hertz am Heikendorfer Strandweg (GeoBytes)

Skulptur „der Angler“ von Karin Hertz am Heikendorfer Strandweg (GeoBytes)

Skulptur „der Angler“ von Karin Hertz am Heikendorfer Strandweg (GeoBytes)

Fischer Björn Fischer bei der Netzreparatur (GeoBytes)

Fischer Björn Fischer bei der Netzreparatur (GeoBytes)

Fischer Björn Fischer bei der Netzreparatur (GeoBytes)

Alltag im Möltenorter Fischereihafen (GeoBytes)

Alltag im Möltenorter Fischereihafen (GeoBytes)

Alltag im Möltenorter Fischereihafen (GeoBytes)

Alltag im Möltenorter Fischereihafen (GeoBytes)

Kutter zum Verkauf in Möltenort (GeoBytes)

Kutter zum Verkauf in Möltenort (GeoBytes)

Fischkutter im Möltenorter Hafen (GeoBytes)

Zwei Gemeinschaften haben das Ostseebad Heikendorf entscheidend geprägt: Die Künstlerkolonie um den Maler Heinrich Blunck und die Fischer im Möltenorter Hafen. Letzterer war in den 50er Jahren einer der wichtigsten Fischereihäfen in der Kieler Bucht. Nach dem Krieg hatten sich vor allem ostpreußische Fischer hier angesiedelt und die Flotte auf zeitweise über 80 Kutter anwachsen lassen. Kriegszeit war Schonzeit für den Fisch, so war er in der westlichen Ostsee reichlich vorhanden und der Hunger war groß.

Als die nahen Bestände zurückgingen, fuhren die Fischer von hier aus wieder in ihre alten Reviere östlich von Bornholm. Manchmal bildeten sie dabei sogenannte Kompanien, bei denen sich jeweils zwei Kutter ein Schleppnetz teilten, ein weiterer sammelte den Fang ein. Nur auf die Art rechneten sich über 200 Seemeilen Anreise. Gemeinsam mit dem historischen Feuerschiff Læsø Rende gestalten auch heute noch einige aktive Fischer das Möltenorter Hafenbild, auch Fisch aus Bornholm wird noch angelandet.